Damit Sie wissen, auf welch
historischem Boden Sie nächtigen - die Chronik
unserer Herberge!
Heinrich Robert
Franke
* 28. April 1846
+ 17. März 1933
ist der "Stammvater"
der Bäckerei.
Nach
dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71,
kehrte er als Sergant zurück nach Leipzig
und heiratete 1873 die Tochter einer kleinen
Bäckersfamilie.
1878 kaufte er das Grundstück und erweiterte
es umfassend, übrigens gehörten
auch Vieh- und Feldwirtschaft dazu. 1879
erwarb er den Meisterbrief.
Karl
Otto Franke
* 27 November 1878
+ 11. Dezember 1962
1904
machte Otto Franke seinen Meisterbrief.
Nach
Krankheit des Vaters übernahm Otto
Franke 1905 den Betrieb.
1911 baute er einen Verkaufsladen aus und
vergrößerte nochmals den Betrieb.
Um
1910 gehörten:
6 Bäcker und
3 Brotfahrer dem Betrieb an.
3 Brotwagen wurden abwechselnd von
6 Pferde gezogen.
Unter
dem Protektorat seiner Majestät König
Friedrich August von Sachsen fand vom 01.
- 09. August 1914 die " Große
Deutsche Bäcker-Fachausstellung"
in Leipzig statt.
Auf
selbiger wurde dem Bäckermeister Otto
Franke die "Goldene Medaille"
der Ausstellung verliehen.
1925 erfolgte unter Otto Franke der Neubau
des Backhauses und der Einbau eines Dampfbackofens.
Otto
Karl Robert Franke
* 26. Juli 1910
+ 22. Mai 1999
1934 Meisterbrief
Die
Pferde wurden in den 30er Jahren abgeschafft
und es erfolgte die Auslieferung der Backwaren
mit dem Opel P4 mit Brotanhänger.
Vor
der Auslieferung musste die Backware im
Hof abkühlen.
Von
1939 - 1947 war Otto Franke im Krieg und
in englischer Gefangenschaft, in dieser
Zeit übernahm seine Frau die Auslieferung
der Produkte an die Kunden.
1948
wurde ein neuer Verkaufsladen im Grundstück
ausgebaut.
1957 wurde die Bäckerei aus gesundheitlichen
Gründen geschlossen.
Blick
um 1956 in die Backstube - und Sie sehen
im Vordergrund Werner Franke, den Inhaber
der Herberge.
Seit 1994 betreiben Werner & Ilka Franke
auf dem Grundstück die Herberge "Zur
alten Bäckerei".